Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung bei Beendigung einer künstlichen Ernährung

November 2007

Das Landgericht Essen hat in einem Beschluss vom 29.11.2007 (Aktenzeichen 7 T 385/07) entschieden, dass eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung auch dann erforderlich ist, wenn der behandelnde Arzt und der Betreuer des Betroffenen übereinstimmend die künstliche Ernährung des Betroffenen beenden wollen. Dann ist es möglich, die zur Lebensverlängerung erforderliche künstliche Ernährung einzustellen, sofern dies dem in einer Patientenverfügung niedergelegten Willen des Betroffenen entspricht. Hierbei steht dem nicht entgegen, dass der Zustand des Betroffenen stabil ist und er auf körperliche Zuwendung noch reagiert.

Informationen aus den Rechtsgebieten
Social Media

zur Facebook-Seite der Kanzlei Lühl & Partner
www.facebook.com/KanzleiLuehlUndPartner/

Hier finden Sie Neuigkeiten aus der Kanzlei und aus unseren Tätigkeitsbereichen.

D.R.S. Begutachtungsverfahren Dienstleistungs- und Kanzleimanagement